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Ursachen Strom- und Gaspreisexplosion 2021 und alternative Beschaffungsmethoden

EEX Strom Base 2021

Die Energiepreise haben sich seit Anfang des Jahres in etwa verdoppelt.

Die in 2020 beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat die Großhandelsstrompreise stark unter Druck gesetzt. Mit 30 EURO/MWh lag der mittlere Wert im vergangenen Jahr mehr als 7 EURO/MWh niedriger als im Vorjahr. Die Stromerzeugung hat sich mittlerweile wieder erholt, dadurch steigt auch die Nachfrage nach Steinkohle, was wiederum die Preise für den Brennstoff treibt. Im Juli 2021 erreichte der Preis für Steinkohle mit 15 EURO/MWh ein Niveau wie zuletzt im Jahr 2011.

Auch die Preise für Erdgas sind im Juli 2021 mit mehr als 36 EURO/MWh so hoch wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Zum einen sind die Gasspeicher aufgrund des kalten Winters kaum gefüllt, zum anderen ist die Nachfrage wieder gestiegen. Darüber hinaus haben Ausfälle und Wartungsarbeiten an der Infrastruktur die Situation verschärft.

Des Weiteren haben auch die Preise für CO2-Emissionszertifikate, parallel zu den Brennstoffkosten, stark zugelegt. Die Preise im europäischen Emissionshandel kletterten seit Anfang des Jahres von 3 EURO/t CO2 auf einen neuen Höchststand von mehr als 57 EURO/t CO2. Die Verschärfung der europäischen Klimaziele und die stark gestiegenen Gaspreise dürften hierbei eine Rolle spielen.

Denn höhere Gaspreise erhöhen die Nachfrage nach Kohle, beispielsweise in der Stromerzeugung, und damit die Nachfrage nach CO2-Zertifikaten.

Dementgegen hat die Entwicklung der Residuallast, also der Differenz zwischen der Stromnachfrage und der Erneuerbaren-Erzeugung im aktuellen Jahr, nur sehr geringe Auswirkungen auf die Entwicklung der Börsenstrompreise.

Ob die Strompreise auch in den kommenden Monaten auf diesem Niveau bleiben, wird maßgeblich von den Entwicklungen an den Brennstoffmärkten und im europäischen Emissionshandel abhängen. In den kommenden Jahren dürften darüber hinaus die Stilllegung von Kern- und Kohlekraftwerken sowie der Neubau von Gaskraftwerken die Merit Order der konventionellen Kraftwerke verändern.

Alternative Beschaffungsmethoden sind nun gefagt 

Nutzen Sie unser Know-How und lassen Sie sich individuell zu Tranchen- und Spotmarktmodellen und weiteren variablen Möglichkeiten der Energiebeschaffung beraten. Tendenziell empfiehlt es sich Strom nur für einen kurzen Zeitraum zu beschaffen, gekoppelt an ein Modell aus dem Kauf Ihrer Grundlast als Band sowie die weitere Eindeckung über Tranchen oder über den Spotmarkt.

Beim Gas tendieren unsere Kunden aktuell zu langfristigen Festpreisverträgen ,um somit einen noch recht "guten" Durchschnittspreis für 36 Monate zu erzielen .

Unser Team steht Ihnen hierzu gern zur Verfügung, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

 

 

Mehrwert und Transparenz für die Wohnungswirtschaft

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Ab sofort bieten wir unseren Kunden aus der Immobilienwirtschaft gleich vier Entwicklungsfelder in der Messdienst- und Energiebranche und verschaffen Ihnen nun neue Möglichkeiten, Ihre Prozesse zu optimieren – und mit neuen Lösungen mehr Wertschöpfung zu generieren.

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Bei maximal automatisierter, digitaler Infrastruktur erfolgt die Abrechnung nahezu ohne Aufwand und sonst übliche Abstimmungen mit diversen Parteien entfallen.

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Verbrauchsdaten können mit maximaler Taktung erhoben werden, bei Stromzählern maximal im 2-Sekunden-Takt. So können Ineffizienzen identifiziert und behoben werden.

Digitalisierung nach höchstem Standard (BSI)

Alle Datenschutzanforderungen des zuständigen Bundesamts sind erfüllt und alle Parteien vor unsachgemäßer Datenerhebung geschützt.

Wertschöpfung durch Messstellenbetrieb

Die Messung der Hauptzähler für Strom und Gas im Gebäude und die Meldung des Verbrauchs an die Energielieferanten ermöglicht weitere Wertschöpfung und Prozessvorteile.

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Eine Abrechnung zum 1. Januar kann immer zum schnellstmöglichen Zeitpunkt erfolgen. Außer den Kosten der Primärenergie liegen alle Daten im eigenen Haus.